Stipendien

Die Deutsche Gruppe der A. A. A. unterstützt das Ziel der Akademie für Internationales Recht in Den Haag, Wissenschaft, Forschung und Fortbildung im Bereich des Völkerrechts und des Internationalen Privatrechts im Geiste der Völkerverständigung zu fördern.

Diese Fördermöglichkeiten bestehen u. a. in der Gewährung von Zuschüssen zu den Einschreibungskosten für die Teilnahme jüngerer Kollegen an den Sessionen der Haager Akademie.

Dazu können pro Jahr insgesamt bis zu vier Stipendien vergeben werden, und zwar maximal zwei für die IPR-Session und maximal zwei für die IÖR-Session. Bitte lesen Sie die Bedingungen für die Stipendien, bevor Sie sich bewerben.

Bei Interesse an einem Stipendium wenden Sie sich bitte an:
Schatzmeisterin
Rechtsanwältin Hannelore B. Bergs

Detaillierte Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und Anmeldeschluss für das Sommer-Programm der Hague Academy of International Law / Académie de Droit International de La Haye finden Sie auf der Homepage der Haager Akademie.

Erfahrungsberichte

Nach zwei Jahren, in denen Corona-bedingt gar keine bzw. keine Präsenz-Kurse der Haager Akademie stattfanden, gab es im Sommer 2022 erstmals wieder die Möglichkeit, persönlich ‘vor Ort’ an den Kursen im IÖR und IPR teilzunehmen.

Neben den sehr instruktiven Erfahrungsberichten von Timo Sewtz und Cora Masche zum IÖR-Kurs 2022 ist der Bericht von Hans Cattien zum IPR-Kurs 2022 sehr lesenswert, nicht zuletzt weil er auch hochinteressante Hintergrund-Informationen zur Geschichte des Friedenspalastes und der angegliederten Akademie enthält.

Hans Cattien steht, nachdem er sein einjähriges Studium an der Université de Bordeaux im September 2021 mit dem Master M1 Droit international abgeschlossen hat, nunmehr unmittelbar vor dem ersten juristischen Staatsexamen an der Universität Bayreuth.

Timo Sewtz hat im September 2021 sein Studium an der Universität Münster erfolgreich abgeschlossen. Während seines Studiums hat er u.a. ein Auslandssemester an der China University of Political Science and Law in Beijing verbracht und ein Auslandspraktikum in Argentinien bei einer Behörde für Menschenrechtsfragen absolviert. Er beabsichtigt, im Bereich des Völkerrechts und des internationalen Menschenrechtsschutzes zu promovieren.

Cora Masche ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht in Kiel, wo sie nach ihrem Studium an der Bucerius Law School in Hamburg seit Herbst 2019 zu dem Thema “Rechtsprinzipien im Völkerrecht: Zum Verhältnis von Normstruktur und Rechtsquelle” promoviert.
Ihre Schilderungen sind insofern besonders spannend, weil sie eine der sehr wenigen Kursteilnehmer*innen ist, die ein Diplom der Haager Akademie erwerben konnten. Glückwunsch!

Eventuelle Fragen an die Verfasser/innen der hier veröffentlichten Berichte können an die 1. Vorsitzende oder an die Schatzmeisterin gerichtet werden.

Franziska Gehann studiert im 8. Semester Rechtswissenschaften an der Universität Passau mit Schwerpunkt Internationales Privat- und Handelsrecht. Außerdem arbeitet sie als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht bei Professor Michael Beurskens. Ihr detaillierter Erfahrungsbericht zum IPR-Sommerkurs 2019 ist sehr lesenswert.

Felix Würkert LL.B. ist Doktorand bei Prof. Dr. Lars Kirchoff an der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Sigrid Boysen an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Sein Bericht über die Teilnahme am IÖR-Sommerkurs 2018 ist sehr komprimiert und prägnant.

Petja Ivanova ist Doktorandin von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Herbert Kronke am Institut für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie berichtet sehr anschaulich und umfassend über ihre Erfahrungen und Eindrücke beim IPR-Sommerkurs 2018.

Lucienne Schlürmann ist seit Oktober 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Marc-Philippe Weller an der Universität Heidelberg. Auch ihr Bericht über die an der Haager Akademie gemachten Erfahrungen während des IPR-Sommerkurses 2018 wird mit Sicherheit für künftige Teilnehmer sehr hilfreich sein.

Cornelia Kirchbach ist seit Oktober 2012 Studentin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und hat u.a. bis März 2016 an dem Frankfurt Investment Arbitration Moot Court teilgenommen. Der Erfahrungsbericht beschreibt den IÖR-Sommer-Kurs 2017.

Yannick Diehl ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Götz Schulze an der Universität Potsdam. Der Erfahrungsbericht gibt seine Eindrücke von dem IPR-Sommer-Kurs 2017 wieder.

Im Sommer 2016 hat Alicia Pointner, Studentin an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, den Kurs "Internationales Privatrecht" besucht und schildert in einem ausführlichen Erfahrungsbericht ihre Eindrücke.

Irene Hauber, die an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg studiert, hat am Sommerkurs 2015 zum Internationalen Privatrecht teilgenommen.

Seine Zeit während des Sommerkurses 2014 zum Internationalen Öffentlichen Recht in Den Haag beschreibt David Moritz Schuhler, der Student an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ist.

Alix Schulz, die an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg studiert, nahm als Stipendiatin am Sommerkurs 2014 für Internationales Privatrecht teil.

Im Sommer 2012 nahm Kristina Kurazova, die an der Universität Bremen studiert, an einem der Sommerkurse teil. In einem detaillierten Erfahrungsbericht schildert sie ihre Erlebnisse in Den Haag.